Stark präsentierte sich Sascha Mundt bei den "nachgeholten" Vereinsmeisterschaften 2016. Im Halbfinale besiegte er die aktuelle Nummer 1 der ersten Herrenmannschaft Matthias Schönfeld mit 3:1. Im Finale traf er dann erneut auf Michael Fait gegen den er sich in der Vorrunde noch knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben musste. Aber im Finale bewies er Kampfgeist und gewann mit 11:9 im fünften Entscheidungssatz den Einzeltitel.

Im Doppel setzten sich Irmantas Valskis und Tobias Schnurbus durch und verwiesen Andranik Harounian und Tobias Tonn auf den 2. Platz. 

 

 

 

 

Ein Satz fehlte am Ende für den ganz großen Triumph. Mit 2:3 musste Sascha Mundt sich im Finale der Landeseinzelmeisterschaft der Leistungsklasse C dem favorisierten Malte Krohn geschlagen geben. Bis dahin hatte der Kreisvorranglistensieger aus Fahrenkrug sich in souveräner Manier durch das Turnier gespielt. Weder in den Gruppenspielen noch in den folgenden KO-Runden musste er mehr als einen Satz pro Partie abgeben. Im Halbfinale ließ er Axel Wiese sogar mit 3:0 das Nachsehen. Zum Titelgewinn – mit dem die direkte Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften verbunden gewesen wäre – hat es leider nicht ganz gereicht. Malte Krohn vom VFL Kellinghusen erwies sich als eine Nummer zu groß. Abgesehen von der Freude über Platz zwei bleibt Sascha noch die Hoffnung auf einen Verfügungsplatz für die Deutschen Meisterschaften.

Sascha

In der A-Klasse ging Michael Fait als Spitzenspieler des TuS Fahrenkrug an den Start. Gehandicapt durch eine Schulterverletzung war für ihn im Einzelwettbewerb nicht viel zu holen. Bereits in der Gruppenphase war für ihn Endstation. Dagegen geht im Doppel trotz Verletzung immer was für Michi. Mit Sascha Hopp vom VFL Bad Schwartau sicherte er sich den Titel in der Doppel A-Konkurrenz. Im Finale haben die beiden sich gegen Jan Cyrullies aus der Landesliga und Jan Philipp Hoffmann aus der Verbands-Oberliga durchgesetzt.

Michi

 

 

Beim Bezirksentscheid der Mini-Meisterschaften in Lübeck haben Novalee Stolley und Jannis Seemann sich mit starken Leistungen in den Vordergrund gespielt. Mit den Plätzen 3 und 4 haben sich beide für den Landesentscheid qualifiziert. Beide hatten sich über den Kreisentscheid der Minis für das Turnier in Lübeck qualifiziert. Als Sieger des Segeberger Kreisentscheids ging Jannis als Mitfavorit an den Start. In der Gruppenphase wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. Mit sechs Siegen bei nur einer Niederlage erreichte er als Zweitplatzierter das Viertelfinale. Da Novalee beim Kreisentscheid „nur“ Platz drei erreicht hatte, ging sie eher als Außenseiterin in das Turnier. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Gruppenspielen drehte sie auf und entschied die folgenden vier Partien souverän für sich. Ihr Spiel zeichnete sich durch große Konstanz, gute Aufschläge und eine geringe Fehlerquote aus. Im Vergleich dazu glänzte Jannis durch seine Dynamik und sein druckvolles Topspinspiel. Erst im Halbfinale war für ihn Endstation. Gegen den späteren Turniersieger aus Bargteheide lieferte er sich ein hochklassiges Duell mit vielen spektakulären Ballwechseln. Nach fünf Sätzen musste Jannis sich knapp geschlagen geben. Novalee zog ebenfalls im Halbfinale den Kürzeren. In einem Spiel auf Augenhöhe hatte sie in den entscheidenden Phasen nicht das Glück auf ihrer Seite, so dass sie nach vier Sätzen ihrer Gegnerin aus Trappenkamp zum Sieg gratulieren musste. Im Spiel um Platz drei belohnte sie sich schließlich noch mit einem Erfolgserlebnis zum Abschluss für ein starkes Turnier.

Novalee

 

Die 3. Herren hat am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt in der 2. Kreisklasse gesichert. Dazu brauchte es „nur“ eine Serie von sechs Siegen in Folge. Mit dem 9:4 Sieg gegen Hagen 2 setzte die Mannschaft um Kapitän Tobias Tonn eine sensationelle Serie fort, bei der nicht nur drei direkte Konkurrenten, sondern auch drei favorisierte Teams aus der oberen Tabellenhälfte bezwungen wurden. Die Umstrukturierung der Segeberger Kreisklassen stellte in dieser Saison eine besondere Herausforderung dar. In der 2. Kreisklasse gibt es in diesem Jahr vier Absteiger. Auf der anderen Seite hat sich die Mannschaft das Leben auch noch selbst schwer gemacht. Schwache Leistungen und zahlreiche Ausfälle in der Hinrunde sorgten dafür, dass nach 10 Spielen lediglich sechs Punkte eingefahren waren. Als der Start in die Rückrunde mit einem Sieg aus den ersten drei Partien ebenso wenig nach Plan verlief, schien die Mannschaft mit sechs Punkten Rückstand bereits abgeschlagen zu sein. Zuverlässigkeit sowie bemerkenswerte Leistungen in Einzeln und Doppeln von allen Beteiligten sorgten in den folgenden Spielen dafür, dass das Wunder schließlich doch noch gelang. Gratulation zu einer tollen Rückrunde an Tobias Tonn, Marvin Möller, Rolf Meenen, Gerd Schnurbus, Markus Mutas, Stephan Kramer und Udo Karsten. Ihren Anteil am Klassenerhalt hatten auch die Teilzeitkräfte Eike Lindemann, Hartmut Tuffentsammer und Niklas Rüb.

Tabelle

PS: An der positiven Einstellung hatte es zum Glück nie gemangelt. So war Marvin auch nach dem verkorksten Start nach drei Rückrundenspielen davon überzeugt, dass er weiterhin um den Aufstieg spielt :)